Sicherheit bei Dualen Systemen

Köln,

Nach der Insolvenz des Dualen Systems Europäische Lizenzierungssysteme GmbH (ELS) schultern seit 1. Juni die verbleibenden neun Systembetreiber sämtliche Kosten für Sammlung, Sortierung und Verwertung sowie die kommunalen Nebenentgelte.

Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Vereinbarung haben die Betreiber der Dualen Systeme sichergestellt, dass nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens und einer Betriebseinstellung der ELS die Sammlung und Verwertung von Verkaufsverpackungen flächendeckend weiter zuverlässig durchgeführt wird. Zudem wollen die Dualen Systeme einen weiteren finanziellen Beitrag an ELS leisten, um eine geordnete Abwicklung zu unterstützen. Konkret zahlen die neun anderen Systembetreiber 500.000 € in die Insolvenzmasse und verzichten bis zu einer Insolvenzmasse von drei Mio. € auf 50 Prozent ihrer offenen Forderungen, was etwa 20 Mio. € entspricht. Darin enthalten ist unter anderem auch ein „Sozialpaket“ für die etwa 30 ELS-Mitarbeiter. Die ELS-Pleite endet damit für die betroffenen Entsorger und die Bürger nicht im Chaos, wie mancherorts befürchtet.

ELS-Kunden hatten nun die Chance, sich mit ihren Verpackungsmengen im freien Wettbewerb an einem anderen Dualen System zu beteiligen.

Florian Dühr, Geschäftsführer von Recycling Kontor Dual: „Wir begrüßen das Ergebnis, das allen Beteiligten Sicherheit bietet und zeigt, wie verlässlich das Duale System insgesamt ist.“

Zurück